Das Zahnimplantat

Abb.2: Das Zahnimplantat in Ihrer Burgwedeler Zahnarztpraxis
Viele Menschen legen heutzutage mehr und mehr Wert auf Ihre eigene sehr wertvolle Gesundheit. Um diese nicht nur als ästhetische Ausstrahlung repräsentieren zu können, sondern sie gleichzeitig sowohl in Form eines starken Immunsystems sowie einer innerer Vitalität und Schönheit auszuleben, ist eine ausgewogene Ernährung sehr wichtig!

Um auch bei einem Verlust von ein oder mehreren Zähnen – sei es aufgrund eines traumatischen Unfalles oder altersbedingt – die volle Gesundheit genießen zu können, verspricht die Implantologie innerhalb der Zahnheilkunde eine bewährte Methode, um Jedem die Möglichkeit zu bieten, am Leben wie gewohnt und unbeschwert teilzunehmen.

Unsere Zahnärztin Frau Dr. Feld-Bornemann bietet Ihnen den Tätigkeitsschwerpunkt der Implantologie in Ihrer Fachpraxis in Burgwedel an. Aufgrund Ihrer langjährigen Erfahrung und der Freude an der Arbeit des gesamten Teams, befinden Sie sich in unserer Zahnarztpraxis in den besten Händen: Wir freuen uns schon auf Ihren Besuch!

Zahnimplantat – Was ist das?

Unter einem Zahnimplantat versteht man im Allgemeinen einen festsitzenden Zahnersatz, welcher als „künstliche Wurzel“ in den Kieferknochen implantiert wird. In mehreren Einzelschritten wird Ihnen nach der vollständigen Einheilungsphase der neuen Zahnwurzel, die endgültige prothetische Versorgung ermöglicht: Hierzu werden sogenannten (sog.) Abutments/Pfosten in Ihren Kiefer eingebracht, auf die später die entsprechenden Brücken oder Zahnkronen befestigt werden. Eine weitere Besonderheit der dentalen Implantologietechnik besteht darin, dass ebenfalls herausnehmbare Prothesen auf den Zahnimplantaten stabil fixiert werden können.

Vorteile der Zahnimplantate gegenüber einfachen herausnehmbaren Prothesen sind vor allem, dass Sie gegenüber Ihren natürlichen Zähnen kaum einen Unterschied spüren – Sie können wieder Essen, Sprechen und Lachen wie eh und je!

Abb.3: Ein strahlendes Lächeln beginnt bei Ihrer Mundgesundheit!

Voraussetzungen

Um den Verlauf sowie die Einheilung Ihrer Zahnimplantate so angenehm und einfach wie nur möglich zu gestalten, führt Frau Dr. Feld-Bornemann vorab eine genaue Anamnese mit Ihnen durch. Dabei wird nicht nur Ihr „medizinischer Lebenslauf“ (z.B. bereits durchlaufene Krankheitsbilder, mögliche Erbmuster etc.) überprüft, auch der aktuelle dentalmedizinische Befund wird mittels diverser technischer Gerätschäften wie einer digitalen Volumentomografie (DTV), Röntgenbildern u.v.m. erhoben. Zum Beispiel werden während dieser Untersuchungen das Vorhandensein von Fehlstellungen, Karies oder Zahnfleisch- (Gingivitis) und Zahnbettentzündungen (Parodontitis) überprüft. Nur wenn Ihre Mundhöhle komplett entzündungsfrei ist, können Zahnimplantate gesetzt werden!

Eine weitere Hauptvoraussetzung, um eine Zahnimplantation in unserer Burgwedeler Praxis durchführen zu können, ist das Knochenangebot in Ihrem Kiefer. Nicht nur die Qualität, auch das zum Implantieren benötigte Volumen muss hier genau bestimmt und gegebenenfalls (ggf.) zuvor mit Hilfe von speziellen Techniken (z.B. Sinuslift, Socket Preservation) aufgebaut werden.

Werkstoffe & Bioverträglichkeit

Bei Implantatwerkstoffen wird zwischen biologischen und nichtbiologischen Substanzen unterschieden: Biologische Materialien werden zusätzlich in autolog, homolog und heterolog unterteilt, wobei hierbei die jeweilige Quelle des Materials differenziert wird. So bieten wir Ihnen bei uns in Burgwedel als fachmännische Zahnarztpraxis die Möglichkeit, dass Spender und Empfänger identisch sind (oder nicht), beziehungsweise (bzw.) ob in speziellen Fällen zu tierischem Gewebe zurückgegriffen wird.

Als nichtbiologische Substanzen werden Werkstoffe wie Keramik, Glas, verschiedene Metalle und Legierung, sowie diverse Kunst- und Naturstoffe bezeichnet. Die Vorteile dieser sog. alloplastischen Materialien sind – im Gegensatz zu den biologischen Substanzen – dass diese leichter zu verarbeiten sind, eine höhere Sterilisierbarkeit aufweisen und relativ kostengünstig sind. Zudem bieten alloplastische Materialstoffe eine sehr gute Biokompatibilität, d.h. Gewebeverträglichkeit.

Abb.4: Implantatmodelle
Titan ist der Implantatwerkstoff, welcher sich weltweit am meisten etabliert hat. Sowohl Titan als auch seine Legierung sind für den Bereich der Implantologie von hoher Bedeutung, da diese nicht nur eine sehr gute Biokompatibilität, Sterilisierbarkeit sowie leichte Be- und Verarbeitung aufweisen, auch die mechanischen Eigenschaften (z.B. Bruchzähigkeit), Stabilität und Langzeitbeständigkeit weisen bei Titan die besten Resultate auf!

Typen & Systeme

Generell werden viele unterschiedliche Zahnimplantattypen und auch Hersteller unterschieden. Wir in unserer Burgwedeler Praxis bieten Ihnen nur das Beste – d.h., wir untersuchen Ihren allgemeinen Gesundheitszustand, machen diverse Tests, beraten und informieren Sie in jeglicher Hinsicht und finden zu guter Letzt gemeinsam mit Ihnen das Implantat, welches am besten zu Ihnen passt!

Folgende Arten von Implantationen werden hierbei unterschieden:

(1) Sofortimplantation
(2) Spätimplantation

Unter einer Sofortimplantation wird eine Implantation verstanden, bei der die Versorgung mit einem Zahnimplantat am gleichen Tag oder nur wenige Tage nach einer Zahnextraktion stattfindet. Jedoch ist dies nur in Einzelfällen möglich, da eine gesunde Einheilung stets im Vordergrund steht und meist vorab eine gründliche Dentalbehandlung (z.B. Kariesbehandlung) oder ein essentieller Knochenaufbau (Augmentation) notwendig ist!

Wird eine Zahnimplantation ca. 2-12 Wochen nach einem Zahnverlust durchgeführt spricht man von einer „verzögerten Spätimplantation“, liegt diese mehr als 3 Monate zurück von einer Spätimplantation.

Methoden

In der Zahnimplantologie werden zwei unterschiedliche Verfahren unterschieden, welche von der Position des Implantates während dessen Einheilung abhängig sind: Zum einen spricht man von einem Einzeitigen Verfahren, bei der das Zahnimplantat offen in den Kieferknochen einheilt („offene Einheilung“). D.h., das Implantat schaut während der Einheilungsphase aus dem Zahnfleisch heraus. Und zum anderen wird von einem Zweizeitigen Verfahren gesprochen, bei dem das Zahnimplantat verschlossen unter dem Weichgewebe in den Kieferknochen einheilt („geschlossene Einheilung“).

Die Heilung der Wundoberfläche variiert zwischen 7-10 Tagen, wobei die eigentliche Einheilungsphase innerhalb des Kiefers mehrere Monate beträgt.