Die wichtigsten Fragen und Antworten zu Implantaten

1.Allergie
Besteht die Möglichkeit einer Allergie gegen Zahnimplantate?

Zahnimplantate gibt es seit über vierzig Jahren. In dieser langen Zeit ist noch keine Unverträglichkeit gegen Titanimplantate bekannt geworden. Das Material hat keine allergenen Bestandteile und verhält sich im Körper völlig neutral.

2.Alter
Gibt es ein Mindestalter für Zahnimplantate?

Unsere Zahnarztpraxis in Burgwedel empfiehlt, dass das Knochenwachstum zum Zeitpunkt der dentalen Implantation abgeschlossen sein sollte. Davon kann man im Schnitt mit 18 Jahren ausgehen. Mädchen sind meist etwas früher ausgewachsen, Jungen oft etwas später. Im Zweifelsfall lässt sich dies leicht anhand einer Röntgenaufnahme der Handwurzel feststellen.

Spricht im fortgeschrittenen Alter etwas gegen eine Zahnimplantation?

Um mit Implantaten eine neue Lebensqualität zu gewinnen, ist es grundsätzlich nie zu spät. Die Behandlung ist so risikoarm, dass man sich durchaus auch noch mit 70, 80 oder sogar 90 Jahren Zahnimplantate einsetzen lassen kann. Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Solange Sie auch andere Routinebehandlungen bei unserer Zahnärztin Dr. Silke Feld-Bornemann durchführen lassen würden und sich guter Gesundheit erfreuen, können Sie auch Zahnimplantate erhalten.

3.Ambulanter Eingriff
Wird eine Implantation wirklich ambulant durchgeführt?

Ja, das Einsetzen der Zahnimplantate in den Kieferknochen wird in örtlicher Betäubung schonend und sicher – von unserem Burgwedeler Zahnarztteam – durchgeführt. Auch mehrere Implantate können i.d.R. problemlos in einer einzigen Sitzung gesetzt werden.

4.Arbeit
Wann kann ich wieder arbeiten?

Nach Rücksprache mit Frau Dr. Feld-Bornemann können Sie i.d.R. am nächsten Tag ganz normal Ihren Alltag aufnehmen und arbeiten gehen.
(siehe auch Stichwort „Sport“ – unter S)

5.Behandlungsablauf
Wie ist der Gesamtablauf einer Zahnimplantation?

Beratung, Voruntersuchung und Planung:

(1) In einem ausführlichen Beratungsgespräch mit Frau Dr. Silke Feld-Bornemann erfahren Sie den für Ihre persönliche Situation erforderlichen Behandlungsablauf. Anschließend erhalten Sie einen Heil- und Kostenplan, dem Sie die genauen Kosten für Ihre individuelle Zahnimplantat-Behandlung entnehmen können. Diesen reichen Sie bitte bei Ihrer Krankenkasse ein, sodass diese Sie über Ihren Eigenanteil und die Erstattungsmöglichkeiten informieren kann.

(2) Nachdem Sie die Kostenfrage geklärt haben und Ihre Entscheidung für ein oder mehrere Zahnimplantate getroffen ist, werden eventuell nötige Vorbehandlungen Ihrer natürlichen Zähne oder Ihres Zahnfleisches – ebenfalls hier in unserer Praxis in Burgwedel mit Dr. Feld-Bornemann – besprochen. Generell werden implantologische Lösungen immer unter dem Gesichtspunkt der Sanierung des gesamten Gebisses durchgeführt. Für eine Implantation sind eine (a) ausführliche Diagnostik sowie (b) eine Behandlungsplanung notwendig. Die Untersuchung in unserer Burgwedeler Zahnarztpraxis umfasst die Beurteilung der gesamten Mundhöhle, der Schleimhaut, der Zähne, als auch der Kieferknochen. Um Risiken zu vermeiden, wird in der Anamnese von Frau Dr. Feld-Bornemann auch Ihre allgemeinmedizinische Situation erfasst.

(3) Im Anschluss wird die Implantation anhand von Röntgenbildern und Gipsmodellen Ihres Kiefers genau von Dr. Feld-Bornemann und ihrem zahnärztlichen Team geplant. Um den Knochen und die Lage anderer wichtiger Strukturen genau beurteilen zu können, ist manchmal eine Computertomographie (CT) erforderlich. Nach diesen Vorbereitungen können Sie bereits bei Ihrem nächsten Termin in unserer Zahnarztpraxis in Burgwedel, die sich in der Nähe von Burgdorf, Lehrte und Peine befindet, Ihre individuell angefertigten Zahnimplantate erhalten.

(4) Damit Sie sich bei der Implantation rundum wohl fühlen, empfiehlt Ihnen unser Zahnarztteam in Burgwedel bequeme Kleidung zu tragen. Sie können bis zu einer Stunde vor dem Eingriff gerne auch noch eine Kleinigkeit essen. Am besten halten Sie sich an die Empfehlungen, welche Sie bei Ihrem Beratungsgespräch von Frau Dr. Feld-Bornemann erhalten haben.

Das Einsetzen der Zahnimplantate:
Der Eingriff dauert pro Implantat normalerweise nicht länger als 20 Minuten. Das Vorgehen bei der Zahnimplantation ist so schonend und sicher, dass Ihnen alle benötigten Implantate ambulant und meist in einer einzigen Behandlung von Frau Dr. Feld-Bornemann und ihrem Team eingesetzt werden können.

An zuvor präzise definierten Stellen wird Ihr Zahnfleisch geöffnet. Anschließend wird durch eine schonende Bohrung in den Kieferknochen ein passgenaues, kleines „Implantatlager“ geschaffen und die biokompatiblen Titan-Schräubchen darin eingesetzt. Die Zahnimplantate müssen nun erst einmal -ohne Belastung -für einige Wochen oder Monate in den Knochen einheilen. Aus diesem Grund wird das Zahnfleisch i.d.R. über dem Implantat wieder vernäht und ein sog. Provisorium eingesetzt.

Wenig später können Sie unseren Behandlungsraum in Burgwedel bereits mit einem zufriedenen Lächeln verlassen. Da Sie nach der Betäubung nicht selbst Auto fahren sollten, lassen Sie sich am besten abholen oder fahren Sie mit einem Taxi nach Hause. Bis zum Abklingen der Betäubung empfehlen wir Ihnen auf Essen und Trinken zu verzichten.

Die Wundheilung:
Das Zahnfleisch heilt meist sehr schnell und weitgehend beschwerdefrei ab. Nach zwei bis drei Tagen erfolgt eine Kontrolluntersuchung in unserer Zahnarztpraxis in Burgwedel und etwa zehn Tage später können die Fäden gezogen werden.

Die Knochenheilung:
In der Knochenheilungsphase lagern sich Knochenzellen dicht an die Zahnimplantate an und umschließen sie allmählich. So werden die Implantate fester Bestandteil Ihres Kiefers. Dieser schmerzfreie Prozess dauert im Oberkiefer vier bis sechs Monate. Im Unterkiefer ist der Knochen etwas härter, sodass dentale Implantate von vornherein einen festeren Halt haben (= Primärstabilität) und man hier von zwei bis vier Monaten ausgehen kann.
Bis dies soweit ist, bekommen Sie von unserem Burgwedeler Zahnarztteam ein Provisoriumerstellt oder Sie können nach einer speziellen Ummodellierung Ihren vorhandenen Zahnersatz weiterhin problemlos tragen. Mit etwas Vorsicht können Sie damit sofort wieder normal essen. Darüber hinaus können Provisorien heute auch so hochwertig gestaltet werden, dass Sie in dieser Übergangszeit von natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden sind.

Die Implantat-Freilegung:
Wenn die Einheilung abgeschlossen ist, wird das Zahnfleisch – innerhalb unserer Zahnarztpraxis in Burgwedel von Dr. Feld-Bornemann – wieder exakt über den Implantaten eröffnet und sog. „Zahnfleischformer“ eingesetzt. Diese formen das Zahnfleisch für den späteren Zahnaufbau so, dass dieses sich dicht an die neuen Zahnkronen anlegen kann – so wie bei natürlichen Zähnen auch. Bei Prothesen wird das Zahnfleisch für die Haltelemente der Prothese ausgeformt. Anschließend nehmen wir einen Abdruck Ihres Kiefers, der als Grundlage für die Anfertigung der Kronen, der Brücke oder der Prothese mit seinen Halteelementen dienen soll. Danach wird Ihr Provisorium wieder eingesetzt – denn Sie verlassen unsere Burgwedeler Behandlungsräume zu keinem Zeitpunkt ohne Zähne!

Einsetzen der Kronen, der Brücke oder der Prothese
Nach etwa 14 Tagen können die Zahnfleischformer bei uns in der Zahnarztpraxis in Burgwedel entfernt und Ihre endgültigen Kronen, Ihre Brücke oder Ihre Prothese eingesetzt werden. Die Kronen oder die Brücke werden unsichtbar auf den Implantaten verschraubt, sodass niemand einen Unterschied zu Ihren natürlichen Zähnen bemerken wird. Bei Implantat-getragenen Prothesen werden Halteelemente von Frau Dr. Feld-Bornemann auf Ihren Implantaten befestigt und deren Gegenstücke in die Prothese eingearbeitet. Beim Einsetzen verbinden sich diese beiden Elemente und damit sitzt Ihre Prothese perfekt. Von nun an haben Sie völlige Sicherheit und ein ganz natürliches Mundgefühl.

Ausnahme – Sofortbelastung:
Unter bestimmten Voraussetzungen, beispielsweise wenn bei Ihnen eine optimale Knochensituation vorliegt, ist eventuell auch eine so genannte Sofortbelastung des Implantats möglich. Das bedeutet, dass ein sehr hochwertiges Provisorium sofort auf dem frisch eingesetzten Implantat befestigt wird. Sie bekommen Ihr Implantat und haben noch am selben Tag wieder einen festsitzenden, natürlich aussehenden Zahn.

6.Behandlungsdauer
Wie viele Arzttermine sind für meine neuen Zahnwurzeln erforderlich?

Dies hängt vom Umfang und der Art Ihres Behandlungskonzeptes ab. Für eine Beratung in unserer Praxis in Burgwedel reicht i.d.R. ein Termin aus, indem all Ihre Fragen von Frau Dr. Silke Feld-Bornemann beantwortet werden können. Bei Ihrem nächsten Termin in unserer Zahnarztpraxis erfolgen schließlich die essentiellen Voruntersuchungen sowie die Planung. Im Allgemeinen können Ihre „neuen Zahnwurzeln“ kurze Zeit später innerhalb einer einzigen Sitzung in den Kieferknochen eingesetzt werden. Dazu wird an den entsprechenden Stellen meist ein kleiner Schnitt in das Zahnfleisch gelegt, der später wieder über dem Implantat vernäht wird. Ein oder zwei Tage nach dem Eingriff wird die Wunde zur Vorsicht von unserem Burgwedeler Team kontrolliert. Nach etwa zehn Tagen werden die Fäden gezogen. Nun können Sie stressfrei und ohne weitere Arzttermine die Regeneration des Knochens – die sog. „Einheilungsphase“ – abwarten.

Wann und wie kommen die Zähne auf das Implantat?

Bei einem normalen Heilungsverlauf sind die Implantate im Oberkiefer nach etwa sechs, und im Unterkiefer nach etwa drei Monaten fest in den Knochen eingewachsen. Sie bilden dann einen ganz natürlichen Bestandteil Ihres Kiefers. Ihre neuen Zahnkronen können nun stabil darauf befestigt werden. Dazu werden die Implantat-„Köpfe“ wieder von Frau Dr. Feld-Bornemann – hier bei uns in der Zahnarztpraxis in Burgwedel – freigelegt und vorübergehend kleine Käppchen darin verschraubt, damit sich das Zahnfleisch richtig ausformen kann. Von dieser Situation wird ein Abdruck genommen. Dieser Abdruck dient anschließend dem Zahntechniker als Grundlage für die Anfertigung Ihres Zahnersatzes. Nach genauer Farbabstimmung und Anprobe wird der Zahnersatz sicher auf den Implantaten befestigt.

(siehe auch Stichwort „Sofortbelastung“ – unter S)

Bin ich während der Einheilungsphase ohne Zähne?

Nein. Wenn Sie vorher einen herausnehmbaren Zahnersatz hatten, besteht meist die Möglichkeit, dass Sie ihn nach einer kleinen Anpassung weiter tragen können. Wenn Sie vorher keinen herausnehmbaren Zahnersatz hatten, kann die Lücke jedoch immer mit einem Provisorium geschlossen werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann es manchmal sogar sofort auf den Implantaten befestigt werden. Für diese sog. Langzeitprovisorien gibt es sehr hochwertige Lösungen, die sich von Ihren endgültigen Zahnkronen und Ihren natürlichen Zähnen kaum unterscheiden.

7.Beratungsgespräch
Wie bereite ich mich auf das Beratungsgespräch vor?

Wenn Sie sich bereits vor der Beratung in unserer Praxis in Burgwedel allgemein informiert haben, sind Sie optimal vorbereitet. Selbstverständlich können Sie so wichtige medizinische Erläuterungen besser folgen – es ist aber kein Muss – gerne beraten wir Sie wo wir nur können! In jedem Fall, können Sie das Gespräch bei Frau Dr. Feld-Bornemann dafür nutzen, sich alle Ihre Fragen ausführlich beantworten zu lassen. Vielleicht möchten Sie sich bereits im Vorfeld eine kleine Liste anlegen, damit Sie nichts vergessen. Denken Sie bitte daran, dass auch mögliche Allgemeinerkrankungen oder regelmäßig einzunehmende Medikamente ebenfalls wichtige Themen für Ihr Beratungsgespräch bei uns sein können.

8.Betäubung
Ist für die Implantation wirklich keine Vollnarkose erforderlich?

Nein. Mit einer örtlichen Betäubung kann die Schmerzempfindung im Kiefer vollständig ausgeschaltet werden. Wenn das Implantatbett in den Knochen gebohrt und das Implantat einsetzt wird, spüren Sie eine Vibration und ein leichtes Druckgefühl – aber keine Schmerzen. Die meisten Patienten empfinden den Eingriff ähnlich wie eine Kariesbehandlung, die ebenfalls unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Wenn Sie die Behandlung trotzdem lieber „verschlafen“ möchten, fragen Sie bitte bei unserem zahnärztlichen Team in Burgwedel nach.

9.Diabetes
Kann ich auch als Diabetiker ein Implantat bekommen?

Ja. Sie sollten jedoch medikamentös optimal eingestellt sein. Eine schlecht eingestellte, oder unbehandelte Diabetes kann häufig die Heilungsprozesse (stoffwechselbedingt) beeinträchtigen. Im Zweifelsfall sollte deshalb Ihr persönlicher Hausarzt mit einbezogen werden.

10. Erkrankungen
Gibt es Erkrankungen, die eine Implantation ausschließen?

Eigentlich nicht, aber wenn Sie unter einer schweren Allgemeinerkrankung wie z.B. Herz-Kreislauferkrankungen oder Osteoporose leiden, eine schwere Nierenschädigung, eine erhöhte Blutungsneigung oder ein geschwächtes Immunsystem haben, sollten Sie unser Burgwedeler Zahnarztteam unbedingt darüber informieren! Wir beraten Sie über die Möglichkeiten und gemeinsam kann dann eine Entscheidung hinsichtlich Ihres konkreten Gesundheitsprofils getroffen werden.

11. Erneuerung oder Erweiterung des Zahnersatzes
Kann Implantat-getragener Zahnersatz erneuert oder, wenn weitere Zähne verloren gehen, erweitert werden?
Ja, der Zahnersatz kann jederzeit erneuert oder verändert werden. Ein Einzelzahnimplantat kann auch nach vielen Jahren problemlos in einen Pfeiler für eine Brücke oder Prothese umgewandelt werden. Fragen Sie einfach bei unserer Zahnarztpraxis in Burgwedel nach.

Ich habe bereits eine normale Vollprothese. Benötige ich für die Implantatbefestigung eine neue?

Wenn die vorhandene Prothese eine optimale Belastung der Implantate und eine gute Kaufunktion gewährleistet, ist es durchaus möglich, diese für eine individuelle Implantatbefestigung umzuarbeiten. Fragen Sie bitte bei Dr. Feld-Bornemann nach – wir empfehlen Ihnen stets die beste und vorteilhafteste Lösung.

Was passiert, wenn ein eigener Zahn, der als Pfeiler in den Zahnersatz integriert ist, verloren geht?

Wenn ein Zahn – z.B. durch eine Wurzelentzündung – entfernt werden muss, kann er i.d.R. problemlos durch ein weiteres neues Implantat ersetzt werden. Die Abstützung sowie die Prothese selbst werden dann entsprechend für Sie – innerhalb unserer Burgwedeler Zahnarztpraxis – angepasst und umgearbeitet.

12. Essen
Kann ich mit Implantat-getragenem Zahnersatz ganz normal abbeißen und essen?

Ganz gleich, ob Sie eine Implantat-getragene Krone, Brücke oder Prothese haben: Sie können damit essen, abbeißen, reden und lachen wie früher mit Ihren „zweiten Zähnen“. Der Zahnersatz ruht so fest auf Ihren Implantaten, dass Sie sich ganz sicher fühlen können.

13. Flughafenkontrolle
Piepst das Implantat bei der Kontrolle am Flughafen?

Nein, keine Angst. Zahnimplantate sind nicht magnetisch und darüber hinaus viel zu klein, um eine Reaktion der Detektoren auszulösen. Und sollte der Piepser trotzdem einmal auf Ihre Implantate reagieren, haben Sie Ihren „Implantatpass„, mit dem Sie die Situation schnell und dezent klären können.

14. Fremdkörpergefühl
Fühlen sich Implantat-getragene Zähne an wie meine eigenen oder habe ich ein Fremdkörpergefühl?

Implantat-getragene Zähne vermitteln Ihnen beim Reden, Essen, und Lachen ein ganz natürliches Mundgefühl. Sie spüren keinen Unterschied.

15. Herzschrittmacher
Beeinflussen Zahnimplantate meinen Herzschrittmacher?

Nein. Zahnimplantate haben keine elektromagnetische Wirkung. Sie stellen deshalb keine Gefahr für die Funktion Ihres Herzschrittmachers dar.

16. Haltbarkeit
Wie lange hält ein Implantat?

Nach der Einheilungsphase ist ein fachgerecht eingebrachtes Qualitäts-Implantat gegen manche Einflüsse sogar teils widerstandsfähiger als eine natürliche Zahnwurzel. Ein prothetisch optimal belastetes Titan-Implantat bricht nicht! Und es kann keine Karies bekommen! Unser Burgwedeler Zahnarztteam empfiehlt Ihnen deshalb, eine konsequente Mundhygiene zu betreiben – so halten Sie auch Ihr Zahnfleisch und das Implantatbett gesund. Zahnimplantate können aufgrund solcher Bedingungen durchaus ein Leben lang halten.

17. Implantatmaterial
Aus welchem Material bestehen Zahnimplantate?

Zahnimplantate bestehen aus medizinischem Reintitan. Das Material hat sich so gut bewährt, dass mittlerweile 99 % aller Zahnimplantat-Systeme aus diesem Material hergestellt werden. Es ist hochstabil und wird vom Körper bestens angenommen. Außerdem verwächst Titan fest mit dem Knochengewebe. Diese positiven Eigenschaften hat es nicht nur in der dentalen Implantologie, sondern auch in vielen anderen medizinischen Bereichen, z.B. in der Gelenkprothetik, bereits seit Jahrzehnten unter Beweis gestellt. Auch die silbrig-graue Farbe des Titans ist kein Nachteil, da Implantate – wie natürliche Zahnwurzeln – vollständig im Kieferknochen sitzen und dort „unsichtbar“ sind.
Seit einigen Jahren gibt es auch weiße Implantate aus Keramik. Die ersten Generationen aus Aluminiumoxidkeramik hatten jedoch keine ausreichende Materialfestigkeit, um mit Titan zu konkurrieren. Die heutigen Keramikimplantate bestehen aus hochstabilen Zirkonoxidkeramiken und befinden sich derzeit in der Erprobungsphase. Titan ist als Implantatmaterial jedoch nach wie vor der Werkstoff der Wahl.

18. Keramik
Welches Dentalmaterial kommt für die Zahnkronen in Frage?

Die meisten Kronen und Brücken werden – auch in unserer Zahnarztpraxis in Burgwedel – aus Metallen bzw. Metalllegierungen angeboten, welche zusätzlich mit Keramik (in Zahnfarbe) verblendet worden sind. Die hoch ästhetische Alternative sind Vollkeramiken. Zirkonoxidkeramik ist durch seine hohe Festigkeit besonders gut für Implantat-getragenen Zahnersatz geeignet. Sie eignet sich für einzelne Zahnkronen, aber auch für größere Brücken und reflektiert das auftreffende Licht genauso wie die natürliche Zahnsubstanz. Dieser Zahnersatz ist deshalb von den natürlichen Zähnen kaum zu unterscheiden.

19. Knochenaufbau
Wann kann ein Knochenaufbau erforderlich sein?

Wenn Zähne und somit die natürliche Kaubelastung im Kiefer über längere Zeit fehlen, bildet sich allmählich der Knochen zurück. Das ist ähnlich wie bei einem Muskel, der verkümmert, wenn er nicht mehr belastet wird. Auch bestimmte Keime können den Knochen zerstören. Man spricht dabei von einer Parodontitis, besser bekannt als Parodontose – einer entzündlichen Zahnbetterkrankung. Wenn die Knochensubstanz so geschwächt oder dünn ist, dass ein Zahnimplantat keinen Halt mehr findet, ist ein Knochenaufbau anzuraten. Das Knochengewebe wird dabei – von unserer Zahnärztin Dr. Feld- Bornemann – mit körpereigenem oder knochenersetzendem Material so schonend wie möglich wiederhergestellt. Oft kommt ein Gemisch aus beidem zum Einsatz. Das Aufbaumaterial wird direkt – innerhalb unserer Praxis in Burgwedel – an den Knochen angelagert und vom Körper allmählich in belastbare Knochensubstanz umgebaut. Auf diese Weise kann der Knochen ausgedehnt oder auch erhöht werden. Im hinteren Oberkiefer wird der Knochen meist durch einen sog. Sinuslift erhöht. So wird vermieden, dass ein Teil des dentalen Implantats in die Kieferhöhle ragt. Oft ist es möglich, dass der Knochenaufbau direkt bei der Implantation durchgeführt werden kann. Jedoch ist dazu aber ein separater ambulanter Eingriff im Vorfeld erforderlich.

20. Kosten
Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Die Kosten können je nach Aufwand der Behandlung von Frau Dr. Silke Feld-Bornemann und Anzahl der eingesetzten Zahnimplantate variieren. Der Richtwert für eine Implantat-getragene Krone einschließlich aller ärztlichen und zahntechnischen Leistungen liegt etwa bei 2.000 Euro. Eine Implantat-getragene Brücke (für drei fehlende Zähne) beginnt bei etwa 4.000 Euro und eine Vollprothese bei 6.000 Euro. Genauen Aufschluss über die individuelle Kostenlage gibt Ihnen der Heil- und Kostenplan, den Sie vor Behandlungsbeginn in unserer Burgwedeler Zahnarztpraxis erhalten.

21. Kostenerstattung
Zahlt mir die Krankenversicherung etwas dazu?

Ja. Seit Januar 2005 zahlen die gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland auch für Implantat-getragenen Zahnersatz einen Festzuschuss. Dieser Festzuschuss richtet sich nach der sog. Regelversorgung. Dies ist eine Krone, Brücke oder Prothese, die für einen bestimmten Ausgangsbefund den Standart darstellt.

Beispielhaft ergeben sich daraus folgende Festzuschüsse:

  • Bei einem fehlenden Zahn bekommen Sie etwa 270 Euro.
  • Bei vier nebeneinander fehlenden Frontzähnen bekommen Sie etwa 380 Euro.
  • Bei fünf fehlenden Zähnen oder einer Freiendsituation bekommen Sie etwa 270 Euro.
  • Bei einem zahnlosen Unterkiefer bekommen Sie etwa 270 Euro, bei einem zahnlosen Oberkiefer etwa 250 Euro.

Wenn Sie in den letzten fünf Jahren vor Beginn der Behandlung regelmäßige zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen nachweisen können, erhöht sich der Festzuschuss um 20 Prozent. Bei Nachweis der Vorsorge in den letzten zehn Kalenderjahren erhöht sich der Festzuschuss um insgesamt 30 Prozent.

22. Medikamenteneinnahme
Gibt es Wechselwirkungen mit Medikamenten?

Bei bestimmten Medikamenten besteht diese Möglichkeit. Beispielsweise bei Cortison kann die Stoffwechsel- und Immunsituation des Körpers verändert werden, sodass bei der Heilung Probleme auftreten können. Blutgerinnungshemmende Medikamente können bei der Implantation zu starken Blutungen führen. Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, sollten Sie dies deshalb unbedingt im Beratungsgespräch mit Frau Dr. Feld-Bornemann thematisieren.

23. Nachts
Muss ich eine Implantat-gestützte Prothese nachts herausnehmen?

Eine herkömmliche Prothese sollte nachts herausgenommen werden, weil sie sich im Schlaf lösen kann und möglicherweise den Rachen bzw. die Atemwege blockiert. Eine Implantat-gestützte Prothese sitzt normalerweise so fest, dass sie nachts gefahrlos getragen werden kann. Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Prothese rund um die Uhr tragen.

24. Paradontitis / Paradontose
(siehe auch Stichwort „Knochenaufbau“ – unter K)

25. Risiken
Ist die Implantation mit Risiken verbunden?

Eine Zahnimplantation ist ein kleiner operativer Eingriff. Komplikationen, wie die Verletzungen von Nerven und Blutgefäßen, sind beim Einsetzen der Implantate zwar grundsätzlich möglich – durchdie heutigen Möglichkeiten der Diagnostik und Planung jedoch weitgehend auszuschließen. Normalerweise gibt es bei einer Zahnimplantation insgesamt keine größeren Risiken als bei einer Weisheitszahnentfernung.
Auch eine plötzliche Abstoßungsreaktion eines vollständig eingeheilten Implantats ist sehr unwahrscheinlich. In seltenen Fällen kann es jedoch passieren, dass der Knochen das Implantat nicht fest genug umschließt. Es wäre dann nicht ausreichend belastbar und müsste sehr wahrscheinlich, unter örtlicher Betäubung, wieder entfernt werden. Normalerweise kann anschließend jedoch wieder ein neues Implantat von Frau Dr. Feld-Bornemann in Ihrer Zahnarztpraxis in Burgwedel gesetzt werden, oft sogar in derselben Sitzung – wenn Sie das wünschen.

Und wenn sich ein Implantat entzündet?

Frühzeitig erkannt, lassen sich Entzündungen, die meist durch Bakterien entstehen, normalerweise erfolgreich behandeln. Wenn Sie regelmäßig Ihre Nachsorge- und Prophylaxe-Termine bei unserer Zahnarztpraxis in Burgwedel wahrnehmen und auch zu Hause regelmäßig die Zähne putzen, sollten Sie auf der sicheren Seite sein.

Sind Zahnimplantate auch bei Rauchern sinnvoll?

Der Langzeiterfolg von Zahnimplantaten kann durch Rauchen durchaus gefährdet sein. Bitte thematisieren Sie Ihre Rauchgewohnheiten in Ihrem persönlichen Beratungsgespräch mit Frau Dr. Silke Feld-Bornemann, dann kann Ihr individuelles Risiko besser eingeschätzt werden.

26. Schmerzen
Werde ich nach dem Eingriff Schmerzen haben?

Das Zahnfleisch ist in den ersten Tagen wahrscheinlich noch empfindlich, blutet aber nicht mehr. Eventuell kann die Wange vorübergehend anschwellen und sich unangenehm anfühlen. Die meisten Patienten benötigen aber am nächsten Tag nicht einmal eine Schmerztablette und können wieder ganz normal ihren Alltag aufnehmen.

27. Schöne Zähne
Ich benötige nur einzelne Implantate, möchte aber gerne insgesamt hellere oder schönere Zähne haben. Ist das möglich?

Dunkle Zähne können oft mit einem Bleaching aufgehellt werden. Unschöne Zahnfronten können mit Kunststoff oder feinen Keramikschalen – den sog. Veneers – verblendet werden. Die Kronen für die Implantate werden dann von vorneherein heller oder der neuen Zahnform entsprechend angelegt. Sprechen Sie unser Zahnarzt-Team in Burgwedel darauf an: Es gibt für nahezu jedes Problem eine Lösung.

28. Sinuslift
(siehe auch Stichwort „Knochenaufbau“ – unter K)

29. Sofortbelastung
Was genau ist unter „Sofortbelastung“ zu verstehen und kommt sie auch für mich in Frage?

Der übliche Weg zu Implantat-getragenen Zähnen sieht nach dem Einsetzen des Implantats eine unbelastete Einheilungsphase vor. Bei dieser Vorgehensweise wird die Lücke vorübergehend mit einem klassischen Provisorium geschlossen, welches beispielsweise an den Nachbarzähnen befestigt werden kann. Bei der sog. „Sofortbelastung“ kommen neue Zahnimplantat-Systeme und Methoden zum Einsatz, die es unter bestimmten Voraussetzungen erlauben, den Zahnersatz oder das Provisorium sofort auf den Implantaten zu befestigen. Patienten bekommen Ihre dentalen Implantate und haben noch am selben Tag wieder festsitzende, natürlich aussehende Zähne. Ob eine Sofortbelastung auch für Sie in Frage kommt, hängt z.B. vom Zustand des Kieferknochens und der Position der Implantate ab. Sprechen Sie einfach unser Burgwedeler Zahnarzt-Team auf diese Möglichkeiten an.
(siehe auch Stichwort „Behandlungsdauer“ – unter B)

30. Sofortimplantation
Können Implantate auch sofort nach dem Entfernen von Zähnen eingesetzt werden?

Ja, das ist heute oft möglich. Das Zahnimplantat wird dabei unmittelbar nach der Entfernung eines Zahnes in die noch frische Wunde gesetzt. Man nennt dies eine Sofort-Implantation (nicht zu verwechseln mit der Sofortbelastung von Implantaten).

31. Sport
Und wie sieht es nach der Zahnimplantation mit Sport aus?

Bewegung ist nach der Zahnimplantation grundsätzlich kein Problem. Wenn es jedoch um Aktivitäten mit starker körperlicher Anstrengung geht, sollten Sie dies vorher mit Ihrer Zahnärztin Dr. Feld-Bornemann oder ihrem zahnärztlichen Team in Burgwedel besprechen. Um die Wundheilung nicht zu beeinträchtigen, empfehlen wir Ihnen (eventuell) eine Schonzeit von ein paar Tagen einzuhalten.

32. Zahnpflege
Wie pflege ich meine Implantat-getragenen Zähne?

Implantat-getragene Zähne sehen nicht nur aus wie natürliche Zähne, sie können Sie auch genauso unkompliziert mit Zahnbürste – auch einer elektrischen – und Zahnpasta putzen. Besonders wichtig sind bei Implantaten die Zahnzwischenräume und die Übergänge zum Zahnfleisch. Hier siedeln sich schnell Keime an, die das Zahnfleisch und im Laufe der Zeit auch den Kieferknochen um das Implantat angreifen können. Mit Zahnseide oder kleinen Interdentalbürstchen lässt sich das jedoch verhindern. Unser zahnärztliches Prophylaxe-Team in Burgwedel zeigt Ihnen auf Wunsch die richtige Handhabung der Utensilien und kümmert sich in regelmäßigen Abständen – in etwa alle drei Monate – um die professionelle Zahnreinigung (PZR). Dabei werden auch hartnäckige Beläge restlos entfernt und Ihre Zähne erstrahlen wieder in alter Frische.

FAQ

zahnimplantate

Implantate